Templer Lünen
Die Interessengemeinschaft Templer Komthurey Lünen hat sich der historischen Darstellung des Templerordens zur Zeit um 1230 verschrieben. Wir sind keine Sekte oder militante Organisation, sondern einfach Leute mit Spaß am Mittelalter.
Unsere Komthurey wurde am 01.03.2003 gegründet. Wir betreiben gemeinsame Heerlager, öffentliche Veranstaltungen und pflegen natürlich den Kontakt zu anderen Komthureyen in Deutschland und über die Grenzen hinaus.
Jeder, der Lust hat daran teilzuhaben und sich für eine ernsthafte Darstellung der Templer interessiert, ist bei uns als neuer Bruder oder Schwester willkommen. Wir stellen neugierig Gewordenen gerne eine Grundausstattung leihweise zur Verfügung.
Das Lagerleben:
Unsere Komthurey stellt ein militärisches Lager der Templer dar. Hierbei legen wir großen Wert auf die Authentizität in der Lagerbelebung. Sowohl der militärische als auch der geistliche Aspekt des Templerordens soll hierbei für die Besucher heraus gekehrt werden. Dazu gehört ein diszipliniertes Auftreten ebenso wie die Gebete zu Tisch und der sakrale Tagesablauf. Es ist nicht notwendig, ein streng gläubiger Christ zu sein, die Teilnahme an den Stundengebeten (Horen) und die Identifikation mit der Darstellung eines christlichen Ordens ist jedoch für alle Mitglieder zwingend erforderlich. Um das Mittelalter so darzustellen, wie es in unserer Region tatsächlich war, kann eine heidnische Einstellung im Lager nicht förderlich sein. Wir möchten uns ganz klar von den Gruppen distanzieren, die das Mittelalter verfälschen, indem sie mit "Odin" Rufen zu dem Irrglauben beitragen, im Mittelalter wären Christen eine Minderheit gewesen und das heilige römische Reich überflutet von Wikingern und Götzenanbetern.
Der militärische Bereich umfaßt ein elitäres Auftreten und den ständigen Ausbau kämpferischer Fähigkeiten. Hierzu treffen wir uns zweimal pro Woche zum Training. Dabei kämpfen wir nach dem Codex Belli - der in ganz Deutschland auf sämtlichen Schlachtfeldern zum Einsatz kommt- ebenso wie auch im Vollkontakt nach osteuropäischem Standart. Einmal im Jahr halten wir in Dortmund ein Manöver mit befreundeten Gruppen ab, bei dem Geländekampf, Formationskampf (Linefight) und Umgang mit Distanzwaffen (Armbrust, Bogen, Belagerungsgerät) im Vordergrund stehen. Die Befehle in der Schlacht werden auf Altfranzösisch gegeben.
Zeltausstattung:
Die Zelte sind so authentisch wie möglich eingerichtet. Laut Ordensregeln dürfen nur Schafsfelle gegen die Kälte benutzt werden. Einfache Wolldecken sind ebenfalls auf jeder Schlafstätte zu finden. Jeder Bruder soll eine Laterne in seinem Zelt haben, da die ganze Nacht über ein Licht brennen muss. Eine Holztruhe ermöglicht jedem Bruder, seine persönlichen Gegenstände zu verstauen. Das Zelt des Komthurs weißt zudem einen Altar und einen Schreibtisch auf. Der Altar ist mit einer weißen Decke, einem Holzkreuz, zwei Kerzenleuchtern und einem Weihrauchbrenner bedeckt. Auch das Küchenzelt ist so eingerichtet, wie es zu jener Zeit üblich war. Lebensmittel sind in Holz- oder irdenen Behältnissen verstaut und frische Kräuter können aus Tontöpfen für das Mahl geschnitten werden.
eMail: info
templer-luenen.de
Internet: www.templer-luenen.de












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