Feuerhex - Das erste Mittelalter-Musical zur Gründungsgeschichte Münchens

 

 

In einer aufwändigen Multimedia-Inszenierung wird die Entstehungsgeschichte Münchens dargestellt. Mittelalterliche Musik mit rockigen und lyrischen Elementen untermalt die dramatische und teuflische Liebesgeschichte von Rosa (Martina Kronauer, Sopran), heilkundige Kräutersammlerin aus Geirchingen, und Reinmarus (Christian Bauer, Tenor), dem talentierten Steinmetz aus Freising. Das Herzstück bairischer Geschichte erzählt von den Ursprüngen Münchens aus der Zeit des Konflikts zwischen Freising und Herzog Heinrich des Löwen.

Die Feuerhex-Doppel-DVD

FEUERHEX, das erste Mittelalter-Musical zur Gründungsgeschichte Münchens, hat am letzten Juni-Wochenende im Circus Krone-Bau München mit einer fulminanten Neuinszenierung seine Feuerprobe bestanden und wird in einer 1-stündigen Zusammenfassung noch einmal auf dem Altstadtringfest am 19. Juli 2008 in München gezeigt.

 

Mehr als 4.000 Zuschauer verfolgten gebannt die dramatische Liebesgeschichte der Kräutersammlerin Rosa (Martina Kronauer, Sopran) und des Freisinger Steinmetzes Reinmarus (Christian Bauer, Tenor), zur Gründungszeit Münchens anno 1158. Fast 100 Mitwirkende auf der Bühne, vorwiegend Amateure und Mitglieder des Chores St. Severin aus Garching, vor allem jedoch die Ausnahmestimmen der Hauptdarsteller, wurden vom Publikum begeistert gefeiert.

 

„Mich freut außerordentlich, dass nicht nur die über 1.100 Schulkinder der gesonderten Schulvorstellung einerseits mucksmäuschenstill die Geschichte verfolgten und sich andererseits begeistert mitreißen ließen, sondern auch das bekanntlich sehr anspruchsvolle Münchner Publikum unsere Inszenierung mit Standing Ovation honorierte!“ freut sich Produzent Albert Neuhauser.

 

Die große Musik und spannende Geschichte der FEUERHEX von Martin Keeser, das außergewöhnliche Lichtdesign von Klaus Ramge, die Choreografie von Stephanie Brack, die Kostüme von Angela Ruepp – perfektioniert unter Regie von Martin Cambeis – wird am Altstadtringfest am Samstag, 19. Juli 2008, um 21 Uhr, auf der großen Hauptbühne am Völkerkundemuseum, Thomas-Wimmer-Ring, in einer 1-stündigen Zusammenfassung noch einmal zu sehen sein.


DVD

 

Die Feuerhex-Doppel-DVD

(produziert von PEP-Media, Eching)

ist über www.feuerhex.de 

für 29,90 € zzgl. Versandkosten

sowie am Altstadtringfest erhältlich.

Garchinger, Freisinger und Münchner Bühnenprofis und -talente

und der St. Severin-Chor aus Garching haben sich unter der Leitung von Albert Neuhauser (Produzent) zusammengetan und präsentieren nun die Neuinszenierung des Mittelalter-Musicals Feuerhex. Die Produktion stammt aus dem Chor St. Severin Garching (Chorleitung: Albert Neuhauser) samt seines Theaterensembles aus dem Einzugsbereich München. Autor des Stückes ist der Freisinger Martin Keeser.

 

Uraufgeführt wurde das Stück im Jahr 2006 in Garching anlässlich der U6-Verlängerung nach Garching. Nahezu 6.000 Personen haben damals das Stück mit Begeisterung gesehen.

Nicht weit entfernt vom Aufführungsort der Feuerhex in München stand im 12. Jahrhundert die große "Pruckn" – die „Brücke zu Fehring“ – einer der ganz wenigen Isarübergänge der damaligen Zeit. Dort begegneten sich Menschen jeglichen Couleurs. Vielerlei Waren, vor allem Salz, wurden transportiert und gehandelt. An der Brücke kreuzten sich wirtschaftliche und kulturelle Wege des Abendlandes. Sie gehörte im Jahre 1156, denn da spielt die Geschichte, dem Bischof zu Freising, Otto dem Großen, einem der größten Gelehrten und Geschichtsschreiber des Mittelalters. Sachsenherzog Heinrich, genannt „Heinrich der Löwe“, ein Mann des Schwertes und des Krieges, wird an diesem Tag, an dem das Stück spielt, die Brücke niederbrennen und später weiter südlich wieder aufbauen. Munichen (München) entsteht.

 

Das Drama

Schreckensszenario in den Isarauen: Drei Frauen werden vom Pöbel gejagt, eine trägt ein neugeborenes Kind in den Armen. Es wird ihr entrissen, bevor die Frauen auf Scheiterhaufen verbrennen. Man schreibt das Jahr 1156. Auf dem Markt zu Fehring geht es rund. Der Pruckhay kassiert von den durchreisenden Kaufleuten Brückenzoll. Gaukler, Musikanten, fahrende Mönche und buntes Volk beleben den Platz vor der Isarbrücke, die dem Bischof von Freising gehört. Rosa (Martina Kronauer), heilkundige Kräutersammlerin aus Geirchingen, und der talentierte Freisinger Steinmetz Reinmarus (Christian Bauer) fühlen eine tiefe Liebe zueinander. Reinmarus hört von Wunderdingen der beginnenden Gotik in Frankreich, von neuen Kathedralen und mehrstimmiger Musik. So viel Neues stürzt ihn in große Selbstzweifel. Ein Pakt mit dem Teufel ermöglicht ihm die Schaffung ebensolcher Kunstwerke. Aber er muss dafür seine Sehnsucht und seine Liebe zu Rosa opfern. Vom Teufel angetrieben (Tobias Mullherrin, Tenor) bearbeitet Reinmarus den Stein, aus dem die Freisinger Bestiensäule werden wird. Rosa kämpft um ihre Liebe und verliert sie – und verliert auch ihr Leben auf dem Scheiterhaufen, dem sie einst als Säugling entrissen wurde.

 

Die Musik

Die Musik des Mittelalters mit dem Heute zu verbinden, geht das? Karge, knorrige, aber auch wundersame Weisen sind es. Werden sie dem heutigen Musikkonsum gerecht? Die Bühne macht´s möglich: Die Akteure mit ihren historischen Kostümen, ihrer alten Sprechweise und ihrem Instrumentarium lassen Geschichte lebendig werden und zeigen sehr treffend die Explosivität dieser Epoche auf. Da reihen sich nahtlos und wie selbstverständlich heutige Musikelemente wie Pop und Rock in die mittelalterliche Szene ein. Musik wird zum vielgestaltigen Werkzeug der Gefühle, so wie es in einem Musical sein muss. Insbesondere bei den eingespielten Multimedia-Projektionen verschmelzen Bild und Musik zum Film, der Geschichte und Gegenwart verbindet.

Albert Neuhauser

Musiktheater

Am Mühlbach 36

85748 Garching

 

Tel.: 089–32928512

Fax: 089–32928513

Mobil: 0171–3872280

albert.neuhausert-online.de

www.feuerhex.de

 


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