CAVE GLADIUM - Hüte dich vor dem Schwert


Schwertkampfturney vor den Toren des Drachen

Besuchen Sie uns im August, wenn es wieder heißt:

"Furth im Wald, eine Stadt lebt Mittelalter!"

Donnerstag, 14. August 2008 bis Sonntag, 17. August 2008 

 

Mittelaltermarkt, Schwertkampf- & Bogenturnier

 

" Nur langsam bewegt sich das geschlagene kaiserliche Heer zurück über die Grenze. Eynzelne versprengte Horten geschlagener Soldaten erreychen die erste Bastion im teutschen Reych - Furth im Wald. Zur Rast schlagen sie vor den Toren der Stadt ihr Lager auf und schon bald finden sich auch fahrende Händler und Kaufleute eyn, die die Versorgung der besiegten Streyter gewährleisten. Zudem bieten Waffenschmiede und andere Handwerker ihre Waren feyl, so dass sich schon bald ein mittelalterlicher Markt über die Flussauen erstreckt. Wehende Banner und gerüstete Streyter zeygen, dass die Niederlage des kaiserlichen Heeres dem Kampfeswillen der Ritter und Soldaten keynen Abbruch tun konnte. Zudem lassen prasselnde Feuer, erlesene Speysen und frisch gebrautes Pier die Besiegten ihre Wunden und Peyn bald wieder vergessen. Bey Weyn, Weyb und Gesang werden Freundschaften geschlossen, die eyn Leben lang andauern ... "

Wir schreiben den Vierzehnten in den Iden des Augustes im Jahre des Herrn 1431.

Durch die Täler des Chamb ziehen die Nebelschwaden gen Furth. Die Luft ist geschwängert vom beyssenden Gestank des Feuers und der verbrannten Erde, vom Grauen der Pest und vom elenden Gemetzel des Schlachtfeldes. Noch laut hört man das Wehklagen der Letzten, die die große Schlacht auf den Weyten um die Stadt Taus überlebt haben. Abertausende waren aufgeboten um den Hussiten Widerstand zu leysten. Auch Söldner aus dem ganzen Land waren geworben, bekannt für ihre Streytlust und Kampfbereytschaft. Doch auch diese konnten die schmerzliche Niederlage, die der teutschen Reychsritterschaft zugefügt wurde nicht vermeyden... Tausende mussten so ihr Leben lassen. Wer nicht gefallen oder geflohen ist kehrt nun heym, lagernd vor den Toren der Stadt Furth im Wald. Meyst erfahrene Söldner, Kämpfer waren es, die das große Gemetzel überlebten. Keyne fünf Tage sind vergangen und die Lust zu kämpfen kehrt zurück. Sich messen mit den Erfahrendsten im Kampf, Mann gegen Mann ...

Schwertkampfturnier

Regelwerk

Nach dem Grundprinzip der freyen Feldschlachten werden zwey verschiedene Wettstreyte ausgetragen: Im Eynzelwettbewerb stehen sich zwey zueynander geloste Kontrahenden gegenüber, deren Aufgabe lediglich darin bestehe, den Gegner durch fünf Treffer an den alt hergebrachten Trefferzonen zu besiegen. Im Hortenkontest, an dem jeweils fünf Mann beteiligt seyen, wird das Kampfgeschehen durch eine Zusatzaufgabe erschweret:

  • so ist es nicht primäres Ziel, die gegnerische Horte durch je drey Treffer auszulöschen, sondern durch taktisches Geschick die Standarte des Gegners zu erobern und unter Jubel ins eigene Lager zu bringen.
  • Die exakten Regeln werden vor Turneybeginn vom Turneyvogt verlesen.
  • Jeder Kämpfer - ob er des Lesens mächtig sey oder nicht - erhält zusätzlich einen Abdruck derselben.
  • Die eynzelnen Gefechte werden von einem unabhängigen Schiedsgericht überwacht, welches etwaige Treffer anzeyget und dessen Anweysungen unbedingt folge zu leysten ist.
  • Missachtungen werden mit Abschlagen des Kopfes bestraft. Vor jedem Kampf erfolgt eine kurze Waffeninspektion und Abnahme derselben, wobey auch auf ausreichenden Rüstungsschutz geachtet werden solle.

 

Waffen:

Schwert und Schild oder Eineinhalbhänder

Schwert mindestens aus Federstahl, 3mm breite Schlagkante, stumpfe Spitze (Münztest)

 

Rüstung:

Helm (Schaller mit Visier, Normannenhelm mit Brünne und Nasal)

Panzerhandschuhe

Gambeson,

Schuppen- oder Plattenrüstzeug


Bogenturnier

Regelwerk

Wettkampf:

Das Bogenschützenturnier findet am Samstag und Sonntag des Festwochenendes statt. Die Schützen haben die Möglichkeit an drei Qualifikationsrunden teilzunehmen (2 am Samstag und ein "Letzter-Minute-Qualifier" am Sonntag vormittags). Die jeweils 3 Erstplatzierten der Qualifikationsrunden starten im Finale am Sonntag.

 

Bögen

Bogen aus beliebigem Material (jedoch legen wir Wert auf historisches Aussehen, also keine Sport- oder moderne Jagdbögen) - bevorzugt Lang- oder Reiterbögen. Pfeilbett erlaubt.

 

Nicht erlaubt sind:

  • Bogenfenster
  • Visierhilfen
  • Markierungen
  • Stabilisatoren
  • Auszugskontrollen

 

Es ist nur ein Nockpunkt gestattet. Die Pfeile müssen aus Holz gefertigt, mit Naturfedern befiedert und mit Scheibenspitzen versehen sein.


Kontakt:

Cave Gladium e.V.

c/o Daniel Reitmeier

Narisker Straße 10

D-93413 Chammünster

 

Telefon: 0 99 71/3 03 10

Telefax: 0 99 73/80 25 09

 

eMail: infocave-gladium.de

Internet: www.cave-gladium.de

 

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